Vereinssatzung des Rennsteigclub Magdeburg n.e.V.

 

(Fassung vom Oktober 2009)

 

§ 1 Name, Sitz

 

1.) Der Verein führt den Namen „Rennsteigclub Magdeburg n.e.V.“.

 

2.) Der Verein hat seinen Sitz in Magdeburg.

 

3.) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck

 

1.) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

 

2.) Zweck des Vereins ist die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde.

 

3.) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch regelmäßige Wanderungen und dem damit verbundenen Leben mit und in der Natur. Auch sollen durch gemeinsame Aktivitäten mit Jugendlichen und Kindern der Familienmitglieder diese schon frühzeitig für die Natur begeistert werden.

 

§ 3 Vereinsvermögen

 

1.) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

2.) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

3.) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

4.) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an Stiftung Naturschutz Thüringen; Hallesche Straße 16; 99085 Erfurt, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 4 Eintritt und Austritt von Mitgliedern

 

1.) Mitglied des Vereins kann werden, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat. Eine Aufnahme von Mitgliedern vor dem vollendeten 18. Lebensjahr ist nach schriftlicher Genehmigung eines Erziehungsberechtigten, bzw. über eine Familienmitgliedschaft möglich. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand.

 

2.) Ein Mitglied kann jederzeit durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands aus dem Verein austreten.

 

3.) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt. Über den Ausschluss beschließt auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung.

 

4.) Neben der Einzel- und Familienmitgliedschaft besteht noch die Möglichkeit einer beitragsfreien Ehrenmitgliedschaft. Ehrenmitglieder haben grundsätzlich kein Stimmrecht innerhalb der Mitgliederversammlung. Über die Aufnahme als Ehrenmitglied entscheidet der Vorstand.

 

§ 5 Mitgliedsbeitrag

 

Der Mitgliedsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

 

§ 6 Vorstand

 

1.) Der Vorstand besteht aus

 

a) dem Vorsitzenden,

 

b) dem stellvertretenden Vorsitzenden.

 

2.) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt; er bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.

 

3.) Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende bilden den Vorstand i.S. des § 26 BGB. Jeder ist einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt.

 

§ 7 Mitgliederversammlung

 

1.) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist oder wenn die Einberufung einer derartigen Versammlung von einem Fünftel der Mitglieder schriftlich vom Vorstand verlangt wird; dabei sollen die Gründe angegeben werden.

 

2.) Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden durch einfachen Brief, per Telefax oder mittels elektronischer Post einberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen. Die Einberufungsfrist beträgt zwei Wochen.

 

3.) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden geleitet; ist auch dieser verhindert, wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter.

 

4.) Über die Annahme von Beschlussanträgen entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Zum Ausschluss von Mitgliedern, zu Satzungsänderungen, zu Änderungen des Vereinszwecks und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

 

5.) Abstimmungen erfolgen grundsätzlich durch Handaufheben; wenn ein Drittel der erschienenen Mitglieder dies verlangt, muss schriftlich abgestimmt werden.

 

6.) Beschlüsse sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses in einer Niederschrift festzuhalten; die Niederschrift ist von dem Schriftführer zu unterschreiben.